Auf dieser Seite stelle ich Bücher vor, die mich begeistert, inspiriert und geprägt haben.

Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation

Gabriele Seils Beschreibung der Gewaltfreien Kommunikation basierend auf ihrem Interview mit Marshall B. Rosenberg hat mich tief berührt. Ich habe das Hörbuch häufig auf meinen Geschäftsreisen im Auto gehört. Dabei hatte ich immer wieder einen dicken Klos im Hals. Die vielen Beispiele aus dem Leben erzählt von Marshall haben für mich die Möglichkeiten spürbar gemacht, die sich durch diese andere Art zu denken und zu sprechen eröffnen.

7 habits of highly effective people

Von meinem guten Freund und Mentor Renald habe ich vor vielen Jahren dieses Buch geschenkt bekommen. Ich habe mich dann entschieden das Orginal in englisch von Stephen R. Covey selbst gesprochen zu hören, da mir zu dieser Zeit meine auditive Veranlagung bewusst geworden war. Mir hat die klare und pointierte Aussprache von Stephen Covery sehr gefallen und mit seinen Worten hat er mir aus der Seele gesprochen. Er hat vieles in Worten beschrieben, dass mir nahe lag (und noch immer liegt), ich aber noch nicht ausdrücken konnte. Und gleichzeitig haben mir diese Worte ganz neue Perspektiven ermöglicht.

Danke, Renald!

Start with Why

Simon Sinek hat mit diesem Buch bei mir einen Nerv getroffen! Aufmerksam geworden war ich auf ihn durch seinen TED Talk zu „The golden circle“. Ich habe die Frage „Warum …?“ in meiner Kindheit so oft gestellt, dass ich noch die genervten Gesichter von Bauarbeitern, Handwerkern und vielen anderen vor mir sehen kann. Später habe ich dann sein Buch (natürlich) gehört. Für micht ist der Gedanke so grundlegend, mich als Unternehmen (und auch als Mitarbeiter eines solchen) immer wieder daran zu erinnern, warum es gegründet wurde. Unternehmen die dies schaffen, scheinen deutlich gesünder und langfristig wesentlich erfolgreicher zu sein.

Three signs of a miserable job

Auf Patrick Lencioni und seine Business Fabeln wurde ich durch Klaus-Dieter Boll aufmerksam. Mit diesen konnte ich meiner neuen Vorliebe für Hörbücher ausgiebig frönen. Ich fühlte mich hier genau in meiner damaligen Frustration im Job angesprochen mit der Frage, was unterscheidet eigentlich einen erfüllenden von einem miesmachenden Job? Und was bedeutet das für mich? Patrick Lencioni hat mir in diesem Fall Wege aufgezeigt, wie mich ein wages Gefühl in messbare Beobachtungen umwandeln kann. Damit kann ich zu mehr Erfüllung in meinem Job kommen oder zu der Erkenntnis gelangen mir etwas anderes zu suchen.

Getting Naked

Das nächste Buch von Patrick Lencioni hat sich hervorragend mit meiner voranschreitenden Erfahrung mit der Gewaltfreien Kommunikation ergänzt. Verletzlichkeit im Business Kontext trägt in großem Maße zu Vertrauen bei. Und aus meiner Sicht ist Vertrauen das wertvollste, das Klienten mir als Berater schenken können. Patrick Lencioni zeigt schön auf, wie uns unsere Ängste sabotieren (also davon abhalten uns verletzlich zu zeigen) und mit welchen Strategien wir diese überwinden können. Ich arbeite nun seit mehr als 15 Jahren als Berater und habe mit diesen Strategieen (z.B. „Tell the kind truth“) sehr gute Erfahrungen gemacht.

Death by meeting

Grundsätzlich kann ich alle Bücher von Patrick Lencioni empfehlen. Sie sind spannend, unterhaltsam und lehrreich geschrieben. Death by meeting hat mir nochmal deutlich gemacht, wie schwierig es für uns ist zwischen taktischen und strategischen Denkmustern umzuschalten. Für mich wird dadurch seine Aussage, nicht weniger Meetings zu machen, sondern die Inhalte klarer zu trennen, für mich gut nachvollziehbar. Unterschiedliche Meetings mit unterschiedlichen Zwecken brauchen auch jeweils eine eigene Struktur, ist eine weitere Erkenntnis aus diesem Buch für mich. Sein gesamtes Modell ist in dem Buch „The Advantage“ beschrieben, das nicht als Fabel, sondern als Fachbuch geschrieben ist.
Gemeinsam mit seiner Frau hat er die grundlegenden Prinzipien auf inspirierende Weise in „3 big questions for a frantic family“ auf das Familienleben übertragen. Uns hat dies viel Klarheit gegeben.

Scrum – The art of doing twice the work in half the time

Ich hatte schon viel gehört über Scrum und die neuen Methoden der agilen Software Entwicklung, hatte ein paar Projekte erlebt, in denen es angewendet wurde. Als ich mich dann plötzlich in der Situation fand als Projektleiter ein Projekt beim Kunden auf Basis von Scrum durchzuführen, wollte ich es jedoch genau wissen. Kurz zuvor hatte Jeff Sutherland, einer der Mit-Erfinder von Scrum, sein neuestes Buch herausgebracht mit einem speziellen Blick aus Sicht des Managements und einem Schwerpunkt auf der Entstehung und der Philosophie dahinter.
Mich hat dieses Buch angesteckt mit einer Begeisterung für eine neue Art Projekte im persönlichen Miteinander in kurzen Feedback-Zyklen durchzuführen. Es passt auch wirklich wunderbar zu Meeting-Struktur, die Patrick Lencioni in „Death by meeting“ beschreibt. Mein ScrumMaster Training habe dann ebenfalls bei Jeff Sutherland bei einem seiner regelmäßigen Trainings in Amsterdam absolviert.

The Phoenix Project

Diese Buch ist das Erste mit meinem spezifischen IT Bezug auf meiner Liste. Für mich ist es jedoch eine Bestätigung der grundlegenden Veränderung unsere Arbeit im IT-Sektor im Besonderen und in der gesamten Wirtschaft im Allgemeinen. Es zeigt am Beispiel des DevOps Ansatzes (Verschmelzung von Entwicklung und Betrieb von Softwareanwendungen) auf spannende und unterhaltsame Weise wichtig eine Veränderung der Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche in Unternehmen ist. DevOps beruht auf den Lean Management Ideen und geht damit genauso wie Scrum auf das Toyota Production System zurück. Viele Beispiele aus diesem Themenfeld haben gezeigt, welche Potentiale durch Kooperation und Transparenz entfaltet werden können.

Führen mit Hirn

Mit der Veränderung der Arbeitswelt beschäftigt sich auch dieses Buch. Gemeinsam mit Gerald Hüther hat Sebastian Purps-Pardigol verschiedene Unternehmen porträtiert, die einem Fokus auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter außergewöhnliche Entwicklungen ermöglichen. Dabei zeigen sie wie diese Entwicklungen aus aktueller Sicht der Hirnforschung eingeordnet werden können. Mich bestärkt es in meinen Glaubenssätzen, die ich mit der Zeit entwickelt habe. Menschen wollen beitragen und gestalten. Menschen möchten mit ihrem täglichen Handeln die Welt ein Stück besser machen. Glück erleben wir, wenn wir gemeinsam mit anderen Menschen eine Sache voranbringen, die uns am Herzen liegt. Dann können wir unser volles Potential entfalten.